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Der Knopf zum großen Klick

Sie mischen beim Karrierenetzwerk Xing mit? Zudem betreiben Sie eine eigene Homepage? Dann sollten Sie sich überlegen, ob Sie nicht vielleicht beides miteinander kombinieren sollten. Eine Verbindung von eigener Homepage und Karriereportal kann die Besucherzahl erhöhen – Ihre Internetseite gewinnt dadurch an Reichweite!

Vor kurzem kam eine recht nett formulierte E-Mail von Xing in unsere Mailbox geflattert. Der Inhalt: Informationen über einen Xing-Button für die eigene Homepage. Der Knopf soll das Teilen von Beiträgen auf der eigenen Webpräsenz im Karriereportal Xing vereinfachen.

Darüber hinaus gibt es bei Xing nun auch eine Beta-Version, die es ermöglicht, RSS-Feeds zu teilen. Ein RSS-Feed kann von bestimmten Internetseiten abonniert werden. Sobald ein neuer Artikel auf dieser Onlinepräsenz veröffentlicht wird, informiert der RSS-Feed den Abonnenten – so bleibt der Leser immer auf dem neuesten Stand.

Den Xing-Button habe ich persönlich zwar schon mehrfach gesehen, mich jedoch noch nicht wirklich damit beschäftigt. Die E-Mail von Xing war ein guter Anlass, dies zu tun. Entsprechend möchte ich Ihnen nun zwei Möglichkeiten vorstellen, wie die Reichweite im virtuellen Raum mit Hilfe von Xing erhöht werden kann.

Der eigene RSS-Feed auf Xing

Der Import von RSS-Feeds ist ein interessantes Angebot von Xing. Falls Sie einen eigenen Blog betreiben, können Sie Neuigkeiten automatisch an Xing weiterleiten. Diese tauchen dann in Ihrer Übersicht auf. Eine kleine Warnung vorab: Falls Sie den guten Geschmack überschreiten und täglich allzu viele Meldungen importieren, könnte dies Ihre Kontakte möglicherweise nerven. Das Mittel will entsprechend gut dosiert eingesetzt werden, um nicht den falschen Effekt zu erzielen!

Der blau unterlegte Link auf der Xing-Website mit der Bezeichung “Weiterlesen” (siehe Screenshot oberhalb) führt zu einer kleinen Hilfe, die erklärt, wie man den RSS-Feed auf der eigenen Seite findet. Auch hier hängt es davon ab, was und wie Sie es nutzen. Falls Sie den Google-Feed “Feedburner” zum Lesen der Neuigkeiten nutzen, können Sie die Adresse einfach ermitteln, indem Sie sich einfach einloggen und in den Details nachsehen. In Ihrem Profil finden Sie schließlich auch die RSS-Feeds aufgelistet.

Der Xing Share Button

Es gibt mehrere Möglichkeiten, den Xing Share-Button in den eigenen Blog einzubauen. Doch was genau leistet dieser Knopf eigentlich?

Nach der Installation auf dem eigenen Blog können Besucher, die ebenfalls einen Xing-Account besitzen, einen Ihrer Beiträge ganz einfach auf dem Karriereportal teilen. Der Artikel taucht dann entsprechend in einer Übersicht auf und alle Kontakte des Teilenden erhalten diese Information. Das ist Ihre Chance: Das Teilen eines Beitrags kann Ihnen durchaus einige neue Besucher bescheren, die Ihren Blog möglicherweise noch nicht kannten.

Sollten Sie CMS-Wordpress nutzen, können Sie den Xing-Share-Button mit Hilfe eines Plus-Ins (einer Art Erweiterungsmodul) ganz bequem auf der eigenen Website einbauen. Sie müssen dazu nur der üblichen Installation von Plug-Ins bei WordPress folgen, das entsprechende Plug-In hochladen und über Ihren Admin-Bereich aktivieren. Im Bereich “Einstellungen” haben Sie dann folgende Möglichkeiten zur Konfiguration:

Die Position “Shortcode (im Artikel)” bietet sich wahrscheinlich bei zahlreichen WordPress-Themes an. Vielleicht nutzen Sie sogar schon andere Shortcodes, um das Teilen auf den Portalen LinkedIn, Google+ oder Facebook umzusetzen. Dann können Sie diesen Shortcode einfach hinzufügen.

Das Ganze kann unterschiedlich aussehen, wie der Screen-Shot zeigt. Seien Sie hier kreativ: Spielen Sie ein wenig herum und schauen Sie dabei, was am Besten zu Ihrem Blog passt. Falls Sie auf diese Weise alle alten Artikel mit einem Button ausstatten wollen, muss jeder einzelne Artikel bearbeitet werden – was eine nicht zu unterschätzende Arbeit ist. Prüfen Sie deshalb, ob Sie nicht doch eine andere Variante bevorzugen.

 Sie müssen allerdings auch überhaupt kein Plug-In verwenden. Bei Xing finden Sie den benötigten Code, um diesen Button auf andere Art einzubauen. Dabei können Sie Aussehen und Integration selbst bestimmen und erhalten den passenden Code dafür, der sich universell einsetzen lässt. Der Haken an der Sache: Dafür sollten Sie schon gute Basiskenntnisse in Javascript mitbringen und ein entsprechendes CMS besitzen, damit die Integration reibungslos klappt.

Sie können dazu auch die Diskussion auf Xing verfolgenIn Summe ist die komplette Integration – in Kombination mit anderen Share-Buttons – nicht zufriedenstellend gelöst. Das liegt jedoch nicht an Xing. Wenn Sie mehrere Buttons einsetzen möchten, die nicht unbedingt alle über ein Plug-In gesteuert werden, bedeutet das vor allem eins: Arbeit! Wir nutzen beispielsweise die meisten Buttons über das Wootheme-Framework, den Xing-Button jedoch via Plug-In.

Datenschutz: vorbildlich

Positiv fällt auf, dass Xing gleich den passenden Text für das Impressum mitliefert. Der obige Link führt zu dem Text, den Sie auch für Ihr eigenes Impressum abrufen können.

Fazit

Xing bietet eine gute Möglich zur Integration der eigenen Webseiten. Dadurch haben Sie die Möglichkeit, die Reichweite Ihrer Seite zu steigern. Ob dies allerdings auch wirklich eintritt, hängt von von mehreren Faktoren ab. Zum einen ist eine richtige Dosierung wichtig, zum anderen muss das Thema auch für die entsprechende Zielgruppe bei Xing geeignet sein. Dann stehen die Chancen recht gut, erfolgreich zu sein.

 

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Checkliste: So pushen Sie Ihr Xing-Profil | Freelancer Blog - 5 years ago

[…] Falls Sie einen eigenen Blog betreiben, sollten Sie diesen auf alle Fälle mit Ihrem Xing-Profil verknüpfen. Das macht natürlich nur Sinn, wenn Sie auf Ihrem Blog aktiv Informationen veröffentlichen, die auch auf Ihre Zielgruppe zugeschnitten sind. Falls Sie beispielsweise als Webdesigner arbeiten, jedoch auch Übersetzungen übernehmen, könnten Sie durch geschickte und interessante Informationen in Ihrer Aktivitätenliste neue Besucher und potenzielle Interessenten gewinnen. Weitere Informationen zur Verknüpfung mit Xing finden Sie auch in unserem Artikel „Der Knopf zum großen Klick“. […]

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