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Die perfekte Visitenkarte

Worauf muss ich beim Gestalten meiner Visitenkarten achten?

Oftmals gelangt man beim Thema „Visitenkarten“ an einen Punkt, bei dem der eigenen Kreativität möglicherweise Grenzen gesetzt sind. Doch das muss nicht sein. Denn sobald Sie ein paar Kriterien beachten, erhalten Sie mit Sicherheit sehr persönliche und werbewirksame Ergebnisse. Die folgende Checkliste enthält einige wichtige Anregungen, die Sie bei der Erstellung der eigenen Visitenkarte beachten sollten.

Tipp 1: Das Format – keine Kuriositäten!

Natürlich möchte man auffallen. Es ist allerdings wenig sinnvoll, dies mit einem außergewöhnlichen Format zu tun. Viele Kunden und Geschäftspartner haben Visitenkarten-Etuis. Sollte nun Ihre Karte auf Grund eines ungewöhnlichen Formats nicht in ein solches Behältnis passen, laufen Sie Gefahr, dass Ihre Daten verlorengehen. Eine Visitenkarte, die nicht mehr gefunden wird, ist nicht werbewirksam und bringt auch keine Aufträge. Greifen Sie deshalb auf Standardgrößen für Visitenkarten zurück: Im deutschsprachigen Raum sind dies etwa 55 x 85 mm. In anderen Regionen können diese durchaus abweichen. So sind beispielsweise in Schweden, England oder den USA 89 bis 90 mm üblich.

Tipp 2: Die Gestaltung – kreativ oder schlicht?

Bei der Gestaltung sind der Fantasie natürlich keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist jedoch, dass der Auftritt authentisch ist. Ob verspielt oder klar und nüchtern – die Gestaltung muss zur Art Ihres Unternehmens passen. Sind Sie Designer, darf es also ruhig etwas extravaganter sein. Das Bestattungsunternehmen sollte jedoch im minimalistischen Stil auf jegliche „Schnörkeleien“ verzichten.

Tipp 3: Bilder – oder doch nicht?

Ob Sie ein Bild auf die Karte drucken lassen oder nicht, ist Geschmacksache. Fest steht aber, dass ein Bild auch immer einen speziellen Blickfang darstellt. Das heißt, dass zuerst das Bild gesehen wird und erst in weiterer Folge der Text. Innerhalb kürzester Zeit macht sich der Betrachter „ein Bild vom Bild“. Auch hier ist es so, dass die ersten Augenblicke über Sympathie oder Antipathie entscheiden. Machen Sie am besten selbst den Test. Würden Sie der Dame bzw. dem Herren auf Ihrer Visitenkarte vertrauen und seine Dienstleistung in Anspruch nehmen? Wirken Sie seriös aber nicht zu diskret?

Tipp 4: Das Logo

Sollten Sie bereits ein Firmenlogo haben, gehört es selbstverständlich mit auf die Visitenkarte. Achten Sie darauf, dass es die Visitenkarte bestens ergänzt. Dabei sind mehrere Variationen denkbar. Haben Sie eine starke Marke (Brand) kann auch das Hauptaugenmerk der Visitenkarte darauf gelenkt werden. Bedenken Sie aber, dass nicht Ihre Firma im Vordergrund der Visitenkarte steht, sondern Ihre Person.

Tipp 5: Farben

Im Normalfall haben Sie für Ihr Unternehmen bereits spezielle Farbkombinationen gewählt. Diese Firmenfarben sollten auch auf der Visitenkarte zum Einsatz kommen. Das Unternehmen wird gut wiedererkannt, wenn das Logo und auch dieselben Farben immer wieder verwendet werden. (Stellen Sie sich hierzu einige Ihnen bekannte, namhafte Unternehmen vor – sie verwenden immer die gleichen Firmenfarben!) Auf keinen Fall zu viele Farben verwenden, das macht unruhig und wirkt nicht besonders elegant. Natürlich hängt die Kombination der Farben auf der Visitenkarte auch von der Art des Unternehmens ab. Handelt es sich zum Beispiel um die Präsentation eines Malerbetriebes, sind Farben durchaus angebracht…

Tipp 6: Text – weniger ist mehr!

Meistens hat man bei Werbung den Drang, sehr viel an Informationen weiterzugeben. Hierbei kann der Schuss aber sehr leicht nach hinten losgehen. Es gibt nichts Schlimmeres, als eine überladene Visitenkarte. Auch hier heißt es: weniger ist mehr!

Wichtige Textteile

Name, Titel, Berufsbezeichnung, Adresse, Telefon-/Faxnummer, Mailadresse und Homepage.

Mögliche Textteile

Vorschläge für die Rückseite:
Slogan, Vordruck für einen fixierten Termin, Adressen diverser Filialen, Lagebeschreibung oder dergleichen.

Weg vom Fertigprodukt – Beweisen Sie Klasse!

Auch wenn es mittlerweile sehr viele Druckereien gibt, die fertige Vorlagen für Visitenkarten anbieten, haben Sie Mut, anders zu sein und designen Sie Ihren speziellen Auftritt selbst! Denn neben Text, Design etc. gibt es noch eine weitere wichtige Eigenschaft der Visitenkarte: Die Produktqualität. Druckereien bieten Ihnen hier verschiedene Möglichkeiten. Von verschiedenen Papierstärken, Papierbeschaffenheit (gerippt vs. normal, gestrichenes vs. ungestrichenes Papier) oder die Qualität des Bilderdrucks sind nur einige wichtiger Qualitätsfaktoren.

Stärken Sie mit Ihrer individuellen Visitenkarte Ihren positiven Eindruck nachhaltig. In vielen Fällen ist Ihre Kontaktkarte nur einen Griff entfernt! Sie haben nun Ihre perfekte Visitenkarte? Printcarrier.com unterstützt Sie gerne beim Druck Ihrer Visitenkarten in verschiedenen Papierstärken, Formaten und Farben.

Autor

gernot-gawlikGernot Gawlik ist Mitarbeiter der Online-Marketing-Agentur KIM Krick Interactive Media GmbH. Er betreut seit mehr als fünf Jahren Kunden aus der Druckindustrie im Bereich des Content Marketings und des Search Engine Advertisings. Er studierte Wirtschaftsinformatik im Schwerpuntk E-Commerce an der Fachhochschule Würzburg und hält regelmäßig Vorträge bei der IHK Würzburg-Schweinfurt sowie beim Webmontag Würzburg.

 

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Ida - a couple of years ago

Hallo Zusammen,

ich finde, dass das Design einer Visitenkarte immer von der Branche des Unternehmens abhängig ist. Jetzt ist ja nicht nur die Visitenkarte für den ersten Eindruck wichtig, sondern auch der Empfangsdienst. Diesen kann man zum Beispiel auch von anderen Firmen übernehmen lassen. Was haltet ihr davon?

Gruß
Ida

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