Sieben Tipps für die ersten Kunden

Nichts ist vermutlich schwieriger, als sich als Freelancer zunächst einen eigenen Kundenstamm aufzubauen – vor allem, wenn Sie dabei zunächst Kaltakquise betreiben müssen. Wir stellen Ihnen hier sieben Tipps vor, die Sie schneller zu Ihrem ersten Kunden bringen!

Den eigenen Schwerpunkt kommunizieren

Schreiben Sie etwas zu Ihrem beruflichen Schwerpunkt! Ob Sie ein Buch zu ihrem Spezialgebiet veröffentlichen oder im Internet bloggen, spielt dabei überhaupt keine Rolle. Einzige Voraussetzung: Sie müssen aktiv werden! Im Internet sollten Sie zudem unbedingt darauf achten, dass Ihre Texte in Suchmaschinen gut zur Geltung kommen. Der Aufbau muss entsprechend suchmaschinenoptimiert sein, dabei gelten andere Regeln als beim Printjournalismus in Tageszeitungen. Wichtig sind bestimmte Keywords, also Suchbegriffe, die von Google und Co. gefunden werden und Ihre Website oder Ihren Blog entsprechend nach oben pushen. Indem Sie sich zu Ihrem Thema äußern, in dem Sie sich besonders gut auskennen, erlangen Sie eine Art Expertenstatus!

[box type=“tick“ style=“rounded“ border=“full“]Tipp 1: Haben Sie eigentlich schon einmal darüber nachgedacht, einen eigenen Blog zu betreiben? Das ist deutlich schneller umsetzbar, als ein Buch zu schreiben. Zudem können Sie auf die Marktanforderungen optimaler und kurzfristiger reagieren.[/box] [ad#Horizontal] [box type=“tick“ style=“rounded“ border=“full“]Tipp 2: Falls Ihnen die klassische Buchveröffentlichung mehr als ein eigener Blog zusagt, sollten Sie unseren Artikel lesen, wie Sie als Freelancer zu einer Buchveröffentlichung kommen.[/box]

Treffen und virtuelle Communities besuchen

Im Internet gibt es jede Menge communitiy-based Veranstaltungen, die Ihr berufliches Weiterkommen als Freelancer unterstützen. Surfen Sie einfach nach Ihrem Schwerpunkt oder Thema und setzen Sie am besten einen Google-Alert (mit der Angabe Ihrer Stadt) darauf. Dieser wird Sie immer über aktuelle Veranstaltungen in Ihrer Region informieren, damit Sie am Ball bleiben. Nutzen Sie zum Netzwerken entsprechende Portale wie Xing, LinkedIn oder ACTSimple, um sich mit Kollegen oder potenziellen Kunden zu vernetzen. Gerade Karriereportale sind eine gute Basis, um sich vor Ort real zu treffen. Geben Sie sich einfach einen Ruck und erweitern Sie Ihr professionelles Umfeld auf diese Art!

[ad#Horizontal] [box type=“tick“ style=“rounded“ border=“full“]Tipp: Treten Sie auf Karriereportalen regionalen Gruppen bei. Zunächst können Sie die Kommunikation im Forum ein wenig beobachten und sehen, ob Ihre Erwartungen an ein entsprechendes Netzwerk erfüllt werden. Bis zum realen Treffen ist es dann nur noch ein kleiner Schritt. [/box]

Fangen Sie im Bekanntenkreis an

Bieten Sie Ihre Leistungen zunächst im Freundes- und Bekanntenkreis an! Am besten mit einem kräftigen Rabatt, beispielsweise für die Erstellung einer neuen Website, einer Imagebroschüre oder einer Übersetzung – je nachdem, womit Sie sich als angehender Freelancer beschäftigen. Wenn Sie gut sind, werden Sie bestimmt weiterempfohlen („Ich kenne da jemanden …“). Schauen Sie sich dabei auch im engsten Verwandtenkreis um: Denn oft kennen die eigenen Eltern oder Großeltern einen Nachbarn oder Kollegen, der genau das Problem hat, das Sie mit Ihrer Dienstleistung lösen können. Hinterlassen Sie dabei Ihre Visitenkarte, am besten in doppelter Ausfertigung – falls Ihrer Kontaktperson noch weitere Bekannte einfallen, die Ihre Dienstleistung benötigen könnten.

Onlinemedien effektiver nutzen

Sei es die Signatur im Forum oder am Ende einer E-Mail – beides bietet sich an, auf Ihre Dienstleistungsangebote hinzuweisen. Nutzen Sie diesen kostenlosen Raum unbedingt! Verlinken Sie am besten auch den RSS-Feed oder das Social Media-Profil Ihrer Dienstleistung – alles zählt und trägt zu einer Steigerung Ihres Bekanntheitsgrades bei. Der virtuelle Platz im Internet eignet sich optimal, um auf die eigene Website, einen Newsletter oder das neu eingerichtete Profil bei Google+ hinzuweisen. Wählen dabei immer eine informative Form, die jedoch nicht allzu aufdringlich wirkt.

[box type=“tick“ style=“rounded“ border=“full“]Tipp 1: Für webbasierte E-Mail Programme wie Googlemail gibt es Browsererweiterungen, die Sie nutzen können, um Ihre Signatur automatisch immer an jede E-Mail anzuhängen! Damit „werben“ Sie kostenlos für Ihren Namen, Beruf oder Ihre Website.[/box] [box type=“tick“ style=“rounded“ border=“full“]Tipp 2: Falls Sie Bilder nutzen möchten, sollte Sie unbedingt auf eine geringe Dateigröße achten. Legen Sie die Fotos am besten auf Ihrem eigenen Speicherplatz im Web ab, wo diese immer verfügbar sind (damit Sie auch von unterwegs Zugriff darauf haben)[/box]

Ihr Mentor: Ein Partner, der schon länger im Geschäft ist

Kennen Sie vielleicht jemanden der schon länger im Geschäft ist und sich in der Branche entsprechend gut auskennt? Zögern Sie nicht, ihn um Hilfe zu bitten! Ihr persönlicher Mentor könnte Sie bei der Geschäftsanbahnung mit Erstkunden begleiten. Alternativ dazu könnten ihm zunächst bei einigen Projekten assistierend zur Seite stehen. So kommen Sie in die entsprechenden Kreise hinein. Und vielleicht erinnert sich der eine oder andere an Sie – das wäre Ihr Gewinn!

Referenzen einholen

Sie haben bereits einen Auftrag an Land gezogen? Wir gratulieren! Was Sie nun unbedingt tun sollten: Bitten Sie Ihren Auftraggeber nach einer erfolgreichen Auftragsumsetzung um eine Referenz! Gehen Sie dabei diplomatisch vor und fallen Sie nicht mit der Tür ins Haus! Die Referenz kann vielfältig gestaltet sein: Sie könnten beispielsweise das Firmenlogo des Auftraggebers auf Ihrer Webseite einbinden oder Sie bekommen eine Empfehlung in Ihrem Karrierenetzwerk wie Xing oder LinkedIn. Werden ein paar gute Worte für Sie eingelegt, hilft das natürlich auch!

[ad#Horizontal] [box type=“tick“ style=“rounded“ border=“full“] Tipp: Bevor Sie Referenzen im Web veröffentlichen, fragen Sie den Auftraggeber zunächst, ob er damit einverstanden ist![/box]

Broschüren und Visitenkarten auslegen

Fragen Sie bei Geschäften vor Ort nach, ob Sie dort Ihre Flyer auslegen dürfen. Sie werden überrascht sein, wieviele Unternehmen so etwas erlauben (oft hilft hier der Ortsbonus, dass man Sie bereits kennt – was vor allem in kleineren Gemeinden der Fall ist). Falls die Antwort nur zögerlich kommt, sollten Sie einen Gegendienst anbieten – natürlich nur in dem Bereich, in dem Sie tätig sind.

[box type=“tick“ style=“rounded“ border=“full“]Tipp: Versuchen Sie es in Solarien, Bäckereien, Kaffeehaus-Ketten oder der örtlichen Arztpraxis (z.B. wenn Sie als freiberufliche Hebamme tätig sind). Wichtig ist allerdings abzuwägen, ob Ihre mögliche Kundenzielgruppe dort auch tatsächlich verkehrt – so vermeiden Sie Streuverluste.[/box]

Das A und O bei der Neukundengewinnung ist jedoch, dass Sie beim Aufbau eines eigenen Kundenstamms selbst aktiv werden und nicht warten, bis der erste Kunde zufällig an Ihrer Tür klingelt – das könnte nämlich am Sankt Nimmerleinstag sein!

 

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Matthias - 5 years ago

Sehr gute Zusammenstellung.

Die Signatur wird bei vielen Selbständigen fast sträflich mißachtet. Ausser mfg / Name steht bei vielen nichts am Ende einer Mail.

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