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Gute Vorsätze für alle Freelancer: Bessere Jobs, schnellere Rechnungsstellung …

Viele Menschen starten mit einem guten Vorsatz ins neue Jahr: Weniger Rauchen, gesünderes Essen und mehr Schlaf gehören vermutlich zu den Klassikern. Wie wäre es jedoch mal mit ein paar anderen Vorsätzen, die sich auf das Freelancer-Dasein beziehen? Hier ein paar Anregungen, über die sich nicht nur das Finanzamt freuen dürfte…

Tipp 1: Online-Rechnungen rechtzeitig herunterladenGute Vorsaetze

Der Aufschiebe-Virus hat mich hierbei voll im Griff: Die Rechnungen meines Online- und Mobilfunk-Anbieters flattern monatlich in meine Mailbox. Nein, genau genommen sind es keine Rechnungen (im pdf-Format, wie man als Papierzeitalter-Kunde noch vermuten könnte), sondern nur der Hinweis, dass bestimmte Beträge bald von meinem Konto abgebucht werden. Um an die eigentliche Rechnung (im pdf-Format) zu gelangen, müsste ich mich nun erst bei meinem Anbieter einloggen und umständlich durch die Seitenführung klicken. Meist schiebe ich es daher auf die lange Bank, die Rechnung überhaupt herunterzuladen. Mit dem Resultat, dass ich mich oft erst in letzter Sekunde einlogge, ehe meine Rechnungen nach sechs Monaten aus meinem Kunden-Account verschwinden. Guter Vorsatz: Ich werde meine Rechnungen immer sofort herunterladen, wenn die E-Mail-Benachrichtigung kommt. Das spart Zeit, beim Kundenservice nachzuhaken!

Tipp 2: Die Steuererklärung rechtzeitig einreichen

Das neue Jahr ist erst wenige Tage alt und ich nehme mir vor, meine Einkommenssteuererklärung möglichst bald zu erledigen. Prima Vorsatz, nicht wahr? Meist macht mir die Realität dann einen Strich durch die Rechnung: Bis alle Nachweise bei mir eintreffen, ist es schon Ende März. Das neue Jahr ist dann bereits drei Monate alt – und die guten Vorsätze haben sich meist in Luft aufgelöst … Vielleicht wird es in 2015 anders?

Tipp 3: Rechnungen sofort stellen

Der Auftrag ist vorbei, der Kunde zufrieden und ich widme mich (im Idealfall) sofort einem neuen Projekt. Doch Stopp! Mein guter Vorsatz für 2015: Ehe ich mich an neue Sachen mache, schließe ich alte ab. Das soll heißen, dass ich Kundenrechnungen künftig früher stelle, möglichst gleich nach Projektende. Schließlich bringe ich das meinem kleinen Sohn auch bei: Erst die alten Spielsachen aufräumen, dann die neuen rausholen. Als Freelancer ist das nichts anderes!

Tipp 4: Keine unbefriedigenden Jobs mehr

Auch ein Klassiker am Jahresanfang: Keine unbefriedigenden Aufträge mehr, die nur Zeit und Nerven kosten und recht wenig Geld auf das Bankkonto spülen. Für mich gehört lausig bezahltes Korrekturlesen von schlecht übersetzten Texten aus einer Fremdsprache dazu – denn diese kann man oftmals nicht mehr retten, ohne sie selbst neu zu übersetzen (natürlich zum weitaus niedrigeren Korrektur-Wortpreis!). Fazit: Lieber weniger gut bezahlte, statt viele schlecht bezahlte Aufträge.

Haben Sie auch gute Freelancer-Vorsätze für 2015? Teilen Sie diese mit uns! Wir freuen uns darauf, mehr über unsere Leser-Community zu erfahren …

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Andrea - a couple of years ago

Noch einfacher wird’s mit dem Vorsatz aus Tipp 3 wenn zur Rechnungsstellung eine Software verwendet wird. Debitoor Rechnungsprogramm ist für Freelancer sehr gut geeignet und bietet sogar die Möglichkeit zum Gratis-Test!

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